Wie we:kiwi Wissen sichtbar machen will

Wir haben ein Problem mit „dem Wissen“. Es ist oft nicht da, wo es gebraucht wird. Menschen in wissensbasierten Berufen verlieren jeden Tag knapp 20% ihrer Zeit mit der Suche nach Informationen. Dazu kommt, dass wir zunächst meist nicht wissen, wonach wir eigentlich suchen müssten, um eine aktuelle Herausforderung zu lösen.

Es frustriert, wenn die Suche ins Leere läuft oder wir nur auf qualitativ zweifelhafte Quellen stoßen. Und wenn wir, wie so häufig, die falschen Fragen stellen oder am falschen Ort suchen, erfahren wir vielleicht nie, dass die Antwort eigentlich ganz nahe gelegen hätte.

Und sind wir erfolgreich – möglicherweise war das Wissen in den Untiefen unseres Wiki vergraben oder wir haben jemanden angeschrieben („Weißt du oder kennst du jemanden, der weiß, wo …“) – dann gibt es nur einen kurzen Moment, in dem dieses Wissen produktiv zum Einsatz kommt. Bevor das Unvermeidliche passiert.

Unvermeidlich: Es wird wieder gesucht!

Vielleicht nicht morgen, aber in sechzehn Monaten. Vielleicht nicht von uns, aber von einem anderen Team. Vielleicht verlässt du die Organisation und deine Nachfolgerin hat keinen blassen Schimmer, nach welchem Keyword sie in der vier Terabyte großen Unternehmens-Cloud suchen sollte, um diese Information zu bekommen.

Wir haben permanenten Zugriff auf Abermillionen von Daten, die wir nicht brauchen. Die im Weg sind und die Sicht auf jene eine Information versperren, die uns gerade weiter bringen würde.

Aber das ist nur ein Teil unseres Problems mit dem Wissen. Dann sind da noch die berüchtigten Wissenssilos als Einbahnstraßen für Informationsflüsse, die unseren Berufsalltag massiv erschweren. Über diese Black Boxes wurde schon viel gesagt. Sie gehen mit einer oft jahrzehntelang gepflegten innerbetrieblichen Konkurrenzkultur einher. Eben weil sie so standfest sind, dass es nicht reicht, sie als solche zu erkennen, sind die Wissenssilos ein Dauerthema.

we:kiwi setzt an, Wissen aus Silos und Senken zu holen und wieder sichtbar zu machen

we:kiwi heißt die Open-Source-Plattform, die digital@work und wobe-systems unter Förderung des Landes Schleswig-Holstein entwickeln, um dieses Problem gezielt anzugehen. Eine Plattform für Projektarbeit, wo Teams zu aktuellen Herausforderungen in Austausch treten. Der Clou ist, dass sie dabei von einem KI-System und Machine Learning unterstützt werden.

Der Name setzt sich aus den Kernelementen der Plattform zusammen.

  • we für wir, also in Projekten arbeitende Menschen, die über die Plattform kommunizieren und Lösungen vorschlagen.
  • ki für die künstliche Intelligenz, die Inhalte der Projekte analysiert, untereinander in Zusammenhänge bringt und nach ihrer Relevanz für verschiedene Kontexte sortiert.
  • wi für das Wissen, das in dieser Umgebung angefragt, festgehalten, verständlich gemacht und geteilt wird.

Die Vision von we:kiwi ist eine lösungsorientierte Projektoberfläche, auf der aktuelle Ergebnisse und gerade relevante Wissensinhalte ganz nebenbei greifbar und sichtbar werden. Ein Social Knowledge Management System, um die Komplexität täglicher Herausforderungen zu reduzieren, langwierige Suchen zu ersparen und zum Austausch und Engagement in Teams anzuregen.

Toll, und jetzt?

kiwi entwickelt sich rasant und wird noch 2022 die Pforten für das we: im Namen öffnen, also für uns Nutzer:innen. Wenn wir dein Interesse geweckt haben und du zu den Ersten gehören möchtest, die auf der Plattform gemeinsam an Lösungen arbeiten, abonniere jetzt unseren Newsletter!

Dort erwarten dich in Zukunft unregelmäßige Projekt-Updates und Hintergrundinformationen zu unserer einzigartigen Verknüpfung von Konzepten aus Social Knowledge, Social Learning und Machine Learning. Außerdem sicherst du dir so einen exklusiven und selbstverständlich kostenlosen Zugang für die Testphase der Plattform und darüber hinaus!

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